Ein Apfel kommt kurz unter den Wasserhahn, wird zwei Sekunden mit der Hand abgerieben und landet in der Obstschale. Der Handgriff läuft so automatisch ab, dass kaum noch jemand fragt, ob er überhaupt etwas bewirkt.
PuriEasy geht von einer nüchternen Beobachtung aus: Vieles von dem, was auf einer Schale sitzt, verschwindet mit klarem Wasser nicht. Rückstände aus der Behandlung, die Wachsschicht, die Äpfel und Gurken im Regal glänzen lässt, dazu Spuren aus Feld, Kiste und Auslage. Das sind fettige Ablagerungen, und Leitungswasser gleitet daran ab, statt sie mitzunehmen.
Das Gerät liegt in der Handfläche. Sie füllen eine Schüssel, legen Ihr Obst hinein, stellen PuriEasy auf den Boden und drücken den Knopf. Fünf Minuten lang setzt eine Elektrode das Wasser unter schwachen Strom und erzeugt eine Wolke aus Mikrobläschen, während eine rotierende Strömung das Wasser um die Lebensmittel führt, damit die Bläschen jede Stelle erreichen, auch die Vertiefungen, an die keine Hand kommt.
Verändert wird dadurch vor allem der Alltag. Kein Essig zum Abmessen, kein Natron zum Auflösen, kein Spray, das jeden Monat nachgekauft wird, keine Bürste, die Frucht für Frucht geführt werden muss. Zyklus starten, den Rest des Essens schneiden, abspülen, fertig. Und weil das Gerät wasserdicht und kabellos ist, verschwindet es nicht hinten im Schrank.
Für wen ist PuriEasy gedacht?
Zuerst für Familien. Wenn Kinder drei Äpfel am Tag essen und niemand sie schält, stellt sich die Frage nach dem, was auf der Schale bleibt, anders. Ebenso für alle, die viel Frisches kaufen und sonntags für die Woche vorkochen: Einen Zyklus über den ganzen Einkauf laufen zu lassen, während nebenher geschnitten wird, spart genau die Zeit, die sonst ins Schrubben geht. Und für alle, die ein Essigbad ausprobiert und wieder aufgegeben haben, weil der Salat noch zwei Tage später danach roch.
Auch außerhalb der Küche ist das Gerät brauchbar. Kabellos, wasserdicht und kaum größer als ein Kieselstein passt es in die Reisetasche: In der Ferienwohnung, auf dem Campingplatz oder in einem Apartment ohne richtige Arbeitsfläche genügen ein Gefäß und Leitungswasser. Damit steht auch schon die einfachste Regel fest. Was ins Wasser darf, kann PuriEasy übernehmen. Was nicht ins Wasser darf, ist nichts für dieses Gerät.
